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Die Karikatur bringt es auf den Punkt  

Hip Kurier vom 20.09.14

Hermann Kratzer


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Freie Wähler Spitzenkandidaten in Roth

FREIE WÄHLER Kandidaten stehen Rede und Antwort

FW-Kandidaten bei der Wahlveranstaltung in Roth

Roth 20.08.13 In der zweiten Wahlveranstaltung der FREIEN WÄHLER im Landkreis Roth stellten sich Dr. med. Hartwig Kohl (FW-Bundestagskandidat), Hermann Kratzer (FW-Landtagskandidat), Walter Schnell (FW-Bezirkstagskandidat) zusammen mit Hubert Aiwanger, MdL und FW-Landesvorsitzender, in den Räumen der „Auf Draht g. GmbH“, den Fragen der Moderatoren Sonja Möller und Michael Pfeiffer. In der 1 ½ -stündigen lockeren Fragerunde wurden alle momentan relevanten Themen auf allen politischen Ebenen angesprochen und erörtert. Dabei machten alle Kandidaten in ihren Aussagen klar, dass die vielgenutzte Aussage der FREIEN WÄHLER, - Der Mensch im Mittelpunkt - , für sie keine leere Worthülse darstellt. Ganz im Gegenteil, die FW haben die BürgerInnen immer im Fokus, sind doch die Kandidaten in der Regel in den kommunalen Gremien aktiv und kennen die Auswirkungen der übergeordneten politischen Ebenen auf die Bürger.

Nach einem kurzen Grußwort des Ortsvorsitzenden der FREIEN WÄHLER Roth, Werner Reisinger und Elisabeth Bieber , 2. Bürgermeisterin von Roth, wurden die Kandidaten abwechselnd zu ihren Vorstellungen zu den relevanten Themen befragt.

Hermann Kratzer - Schlüsselzuweisungen für die Kommunen neu ordnen

Hermann KratzerHermann Kratzer beantwortete die Frage, ob die starke Verwurzelung der Freien Wähler in den Kommunen ein Vorteil für die Landtagsarbeit sei, eindeutig mit einem Ja. Mit den Freien Wählern brauche es keinen speziellen Minister, der für die notwendigen Verbindungen zu den Kommunen verantwortlich ist, die Freien Wähler seien von Haus aus bei den Bürgern. Zum Thema nachhaltige Haushaltspolitik und solide Staatsfinanzen bemängelte er, dass der Freistaat tatsächlich nicht so gut dasteht, wie man von Seiten der momentanen Staatsregierung immer Glauben machen möchte. Die Bay. Landesbank kostet die Bürger noch über Jahre viel Geld. Kratzer vertritt auch die Meinung, dass die Schlüsselzuweisungen für die Kommunen neu geordnet werden müssten. Der momentane Berechnungszeitraum von einem Jahr ist viel zu kurz und müsste auf eine längerfristige Berechnung umgestellt werden, damit die extremen Schwankungen wegfallen und so die Kommunen ebenfalls langfristiger planen könnten.

Thema Energie - FREIE WÄHLER haben klare Vorstellungen

Bei der Frage nach Unterstützungsmöglichkeiten für das Handwerk bemängelte Kratzer, dass die ständig neuen Gesetze und Verordnungen reduziert werden müssen, damit die einhergehende Gängelung aufhört und dass es wieder klare und verlässliche Förderrichtlinien gibt, mit denen das Handwerk in der Lage ist, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu beleben. Ebenso eindeutig waren seine Aussagen zur Energiewende. Der Umstieg ist absolut richtig. Für die FREIEN WÄHLER gibt es kein Zurück zur Atomenergie. Auf die abschließende Frage, was er für den Landkreis erreichen möchte, wenn er in den Landtag kommt, nannte er: Schnelleres Internet für den gesamten Standort Bayern, Ärztenetz verbessern und wieder ausbauen, Infrastruktur in den Bereichen weiter ausbauen, in denen es dadurch wieder lebenswerter wird, hoheitliche Aufgaben im Landkreis zu belassen (Stichpunkt Finanzamt Hilpoltstein) und die zur Aufgabe anstehenden Bereiche des Bundeswehrstandortes Roth mit Leben zu füllen, wie zum Beispiel mit einer zu unserem Landkreis passenden Uni. Darum möchte er sich ab dem 16. September 2013 kümmern.

Walter Schnell „Unsere Schulen brauchen Kontinuität und die Politik als verlässlichen Partner.“

Wozu benötigt der Bezirk Mittelfranken so viel Geld? Eine Frage, die auch sonst immer wieder an Walter Schnell in seinem Wahlkreis herangetragen wird. Nach seiner Aussage leben im Bezirk Mittelfranken rund 20.000 Menschen mit einem Handicap, die somit eine Unterstützung der Solidargemeinschaft benötigen. Rund 90 Prozent des Haushaltes fließen in den sozialen Bereich, der Rest geht in Bildung, Umweltschutz, Kultur etc.. Der Unterstützungsbedarf ist sehr hoch und es müsste in vielen Einrichtungen noch mehr Geld zur Verfügung stehen. Schnell: „Es kann nicht sein, dass Deutschland als eines der reichsten Länder Rettungsschirme für marode Großbanken aufspannt und gleichzeitig die Schwächsten der Gesellschaft im Regen stehen lässt.“

Leider liegen jedoch die Prioritäten häufig auf anderen Gebieten, das gilt ebenso für den Bereich Bildung. Hier kommt noch hinzu, dass durch die ständigen Änderungen der Bildungskonzepte eine permanente Unruhe besteht und die immer wieder geforderten kleineren Klassen und mehr Stellen für Lehrer nicht kommen, Fehlentwicklungen, die es zu stoppen gilt. Schnell: „Unsere Schulen brauchen Kontinuität und die Politik als verlässlichen Partner.“ Dazu haben die FREIEN WÄHLER gangbare Konzepte vorgelegt, siehe die Forderungen zur Wahlfreiheit G8/G9. Angesprochen auf die Frage, wie er das Vorhaben der EU-Kommission, die Privatisierung der Wasserversorgung durchzusetzen sieht, machte er seine eindeutige ablehnende Haltung zu diesem Vorhaben klar. Eine Privatisierung bringt seiner Meinung nach nur Nachteile für die Bürger: höhere Preise, Verschlechterung der Versorgungssicherheit und einen Qualitätsverlust.  Dazu gibt es in Europa bereits viele Beispiele.

Dr. med. Hartwig Kohl zu dem Thema Gesundheit

Dr. med. Hartwig Kohl wurde mit der vielfach gestellten Frage, warum die Freien Wähler nun auch auf Bundesebene aktiv werden und welche Vorstellungen er zu dem Thema Gesundheit hat, konfrontiert. Kohl führte dazu einen Vergleich an: Der menschliche Körper besitzt viele verschiedene Organe, alle müssen gut funktionieren, erhalten den Körper jedoch nur am Leben, wenn sie optimal vernetzt sind. Die Organe der Freien Wähler arbeiten auf allen politischen Ebenen hervorragend, es fehlt jedoch die bundespolitische Ebene. Unser Ziel ist es, dieses Organ zu aktivieren und zu vernetzen, dafür setze er sich ein. Zum Thema Gesundheitsversorgung gab er an, dass für ihn drei Punkte von Bedeutung sind:

1. Die Einnahmebasis wird erweitert durch Hinzunahme aller Einkommensarten,

2. die Pflichtversicherungsgrenze wird aufgehoben, jeder kann selbst entscheiden, ob er sich bei einer öffentlich-rechtlich oder privat-rechtlich organisierten Krankenversicherung versichern möchte (=Erhalt des dualen Systems) und

3. jeder Patient erhält eine transparente und nachvollziehbare Rechnung. Mit dem Lohn- oder Einkommenssteuerbescheid soll der Einzelne gleichzeitig den Bescheid für die Soziale Gesundheitsversicherung erhalten. Der jeweilige Beitrag ist damit vom Gesamteinkommen abhängig. Der Leistungsumfang der Sozialen Gesundheitsversicherung wird durch einen gesetzlichen Grundleistungskatalog geregelt.

Zur Frage wie er zum Mindestlohn stehe, machte ebenfalls eine klare Aussage: der Mindestlohn muss kommen und Leiharbeiter dürfen nicht schlechter gestellt werden als Festangestellte.

Hubert Aiwanger - Bürger und die Entscheidungsträger der Kommunen noch häufiger in Entscheidungsprozesse der Landesregierung einbinden.

Hubert Aiwanger brachte zur politischen Kultur auf Landesebene noch weitere Aspekte ein. Er wünscht sich, dass die Bürger und die Entscheidungsträger der Kommunen noch häufiger und intensiver in die Entscheidungsprozesse der Landesregierung eingebunden werden. Sie kennen die Bedürfnisse und örtlichen Gegebenheiten genau. Daher ist das Ziel der FREIEN WÄHLER - gemeinsam Lösungen und Wege finden und nicht von oben herab bestimmen, wo es hingehen soll. Zusätzlich müssten den Kommunen mehr Entscheidungskompetenzen übergeben werden und Geldmittelzuweisungen mit weit weniger Bedingungen angeboten werden, um effizienter, zielgerichteter und eigenverantwortlicher notwendige Projekte angehen zu können.

Auf die Frage, was ihm sonst noch so auf den Nägeln brenne, zählte Aiwanger eine Fülle an Punkten auf. Verbesserung der Bedingungen/Bezahlung für das Personal im Bereich der frühkindlichen Erziehung und dem Kultusministerium diesen Bereich zu unterstellen, Bildung – Kurze Schulwege, ermöglichen von kleinen Hochschulen, Post und Bahn so aufzustellen, dass sie wieder unsere Standards erfüllen können, die Probleme im Bereich Asyl abstellen und Verfahren beschleunigen, an Verkehrsthemen, wie zweite U-Bahnröhre in München und dritte Startbahn am Münchner Flughafen, eine effektive Auslastung des kundenfreundlichen Flughafens Nürnberg, offen und objektiv heranzugehen, den Hochwasserschutz mit den Betroffenen und den Kommunen in den betroffenen Gebieten gezielt und schnell zu verbessern.

FREIEN WÄHLER verfügen über viele hochqualifizierte Kandidaten und sehr gute Programme

Aiwanger kam zu dem Schluss, dass die FREIEN WÄHLER über viele hochqualifizierte Kandidaten für alle Ebenen verfügen, sehr gute Programme vorweisen und man sich nicht verstecken müsse.

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